

Die FC Basel Frauen spielten am Samstag, 19. März 2011, um 18 Uhr gegen den FC Yverdon Féminin. Das Meisterschaftsspiel endete 2:6. Die Tore für den FCB schossen Kristina Sundov und Shauna Gysin.
Trainerin Susanne Gubler konnte am Samstag, 19. März 2011 mit nahezu vollständigem Kader die Reise nach Yverdon antreten. Es fehlten lediglich Danique Stein, die beiden Langzeitverletzten Maya Hügin und Sara Garcia sowie die kurzfristig erkrankte Ramona Heinis.
Somit standen die Vorzeichen für das vorerst letzte Meisterschaftsspiel eigentlich gut. Bereits nach 20 Sekunden Spielzeit musste Susanne Gubler tief durchatmen: Ein Pass in die zentrale Abwehr landete bei der selbst überraschten gegnerischen Stürmerin, die den Ball sofort auf den linken Flügel passte. Die anschliessende vor das Tor gezogene Flanke konnte Stefanie DeAlem Da Eira gerade noch ins Aus lenken. Der FCB kam fortan gut ins Spiel, zeigte flüssigen Kombinationsfussball sowie Angriffe über die Flügel. Nach einem Fehler im Spielaufbau aus der Viererkette kam der Gegner zur zweiten Chance und erzielte das 0:1 in der 9. Minute.
Die Baslerinnen spielten weiterhin sehr ansehnlichen Offensivfussball und wurden nach einer starken Einzelleistung von Shauna Gysin belohnt: Sie erkämpfte den Ball an der Eckfahne und legte mustergültig auf Kristina Sundov, die aus 14 Metern von halblinks das 1:1 erzielen konnte (13. Minute). Im Gegenzug fiel das 1:2 nur eine Minute später! Die Baslerinnen hatten mit der Taktik des FC Yverdon Féminin ihre Mühen. Der Gegner agierte aus einer kompakten Defensive mit lediglich einer Stürmerin. Aus dem Nichts fiel dann auch das 1:3 in der 25. Minute. Im 1 gegen 1 schob die gegnerische Spielerin den Ball an Jennifer Oehrli vorbei ins Netz. Der FCB kam in der Folgezeit mehrfach zu guten Chancen, die von den Offensivspielerinnen nicht genutzt werden konnten.
Auch nach der Pause das selbe Bild. Basel zeigte guten Kombinationsfussball und schnelle Ballstaffetten. Der Gegner verlagerte sich noch etwas mehr in die eigene Hälfte und wartete auf Fehler bzw. auf Kontermöglichkeiten. Samira Susuri scheiterte in der 49. Minute mit einem Freistoss an der guten Gästetorhüterin. Der FCB war auf guten Weg das Ergebnis zu seinen Gunsten zu verkürzen, doch es kam anders. In der 54. Minute schloss der Gegner einen Konter ab und erhöhte auf 1:4. In der 67 Spielminute versuchte Trainerin Susanne Gubler durch einen Doppelwechsel (Priska Schaufelbühl und Fata Salkunic) nochmals frischen Wind in die Offensive zu bringen. Nach einem tollen Anspiel von Sophie Herzog auf Kristina Sundov lief diese alleine Richtung Tor und wurde von der gegnerischen Spielerin von den Beinen geholt. Den anschließenden Freistoss schoss Samira Susuri nur knapp über das Tor.
Der nächste Angriff brachte das 2:4. Nach einer schönen Flanke von Sundov köpfte Gysin den Ball ins Netz (73. Minute). Der FCB machte weiterhin Druck auf das Tor des FC Yverdon Féminin. Die Basler Spielerinnen versuchten weiterhin, das Spiel zu drehen und im Minutentakt ergaben sich gute Möglichkeiten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielte der Gegner schnell über den rechten Flügel. Die Flanke landete bei der Stürmerin, die zum 2:5 abschloss (79. Minute). Auch in der Schlussphase hatte der FCB weiterhin gute Möglichkeiten, um das Ergebnis zu verbessern. Mehrere Großchancen blieben ungenutzt. In der Nachspielzeit kassierten die Basler Spielerinnen das 2:6 (95. Minute).
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