Die FCB-Frauen gewannen am Samstag, 26. Februar 2011 im Leichtathletiksttadion St. Jakob gegen die YB-Frauen vor 100 Zuschauern einen Punkt und spielen 2:2 (0:1) unentschieden. Beide Tore für Basel erzielte Giulia Eichenberger.
Bei zunächst angenehmen Temperaturen und einem gut bespielbaren Rasen im Leichtathletikstadion St. Jakob begann das Team von Trainerin Susanne Gubler stark. Die ersten zwanzig Minuten dominierte der FCB das Spiel. Gutes Aufbauspiel und sichere Kombinationen im Mittelfeld prägten die Anfangsphase. In der 13. Minute kam Herzog mit einem guten Distanzschuss erstmalig gefährlich vor das Tor von YB. Der Gegner aus Bern agierte immer wieder gefährlich mit schnellem Umschalten über die Flügel, ohne sich jedoch einen zwingenden Torabschluss erarbeiten zu können. Aus einer Unachtsamkeit in der Basler Defensive konnte YB Kapital schlagen und das 1:0 (26.) erzielen. Der FC Basel versuchte weiterhin mit flüssigem Kombinationsspiel in den Abschluss zu kommen, blieb aber an der Defensive des Gegners hängen.
Die Baslerinnen kamen gut aus der Halbzeitpause. Offensichtlich hatte die Trainerin die richtigen Anweisungen gegeben und die taktischen Defizite der ersten Hälfte aufgezeigt. Der FCB zeigte sich vor allem in der Defensive sicherer und das Pressing im Mittelfeld klappte im zweiten Durchgang wesentlich besser. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit kam zunächst der Gegner nach Unkonzentriertheiten zu Chancen. Jennifer Oehrli im FCB-Tor musste zweimal im Eins-gegen-Eins klären, um einen 0:2-Rückstand zu verhindern (48./52.). Um mehr Schwung über die Aussenbahn zu erzielen, kam Giulia Eichenberger in der 58. Minute für Konstantina Frangoulis ins Spiel. Ab der 60. Minute spielte nur noch der FCB. Nun ergaben sich Chancen im Minutentakt. Kristina Sundov kam zweimal freistehend vor dem Tor zum Abschluss. Beide Male zeigte der Assistent Abseits an. Nach einem Traumanspiel von Samira Susuri hatte Shauna Gysin die grosse Chance zum Ausgleich. Auch sie scheiterte und schob den Ball knapp neben das Tor. Ein Eckstoss der Bernerinnen brachte das 2:0. Ein gut getretener Eckstoss auf den ersten Pfosten wurde mit dem Kopf ins linke Toreck verlängert (65.).
Die Baslerinnen erkannten auch nach dem erneuten Rückschlag, dass hier und heute gegen YB etwas zu holen ist. Das Team spielte weiterhin nach vorne, um den Anschlusstreffer zu markieren. In der 67. Minute war es dann so weit. Die eingewechselte Giulia Eichenbergerlängst konnte den längst überfälligen Treffer erzielen. Der FCB hatte wesentlich mehr Spielanteile und fuhr einen Angriff nach dem anderen. Wieder war Giulia Eichenberger nach toller Hereingabe von Kristina Sundov von links zur Stelle und markierte das 2:2. YB versuchte nun das Ergebnis über die Zeit zu bringen, war aber immer wieder mit Kontern über die Aussenbahnen gefährlich. Den Baslerinnen gelang das 3:2 nicht mehr, obwohl dies nicht unverdient gewesen wäre.