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4:5
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Pl.
Verein
Sp.
Pt.
01
FC Basel 1893
33
66
02
Grasshopper Club
33
60
03
FC St. Gallen
33
56
04
FC Zürich
33
49
05
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32
45
06
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33
44
07
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33
42
08
FC Luzern
33
36
09
Lausanne-Sport
33
27
10
Servette FC
32
23
24.02.2011 | Andreas Wischnewski
Gegen Zuchwil ein Zeichen gesetzt

Die Frauen des FC Basel 1893 setzten nach den Niederlagen der letzten beiden Partien ein klares Zeichen und gewannen am Mittwoch, 23. Februar 2011 im Stadion FC Solothurn vor 75 Zuschauern gegen den FFC Zuchwil 05 mit 1:3 (1:1). Die Tore für Basel erzielten Shauna Gysin, Kristina Sundov und Konstantina Frangoulis.

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Bei eisigen Temperaturen kamen die FCB-Frauen zu einem Auswärtssieg in Solothurn gegen den FFC Zuchwil. Trainierin Susanne Gubler nahm mehrere Änderungen in der Startelf vor. Sophie Herzog im zentralen Mittelfeld und Priska Schaufelbühl als linke Aussenverteidigerin begannen für Giulia Eichenberger und Benita Pfaehler. Konstantina Frangoulis und Shauna Gysin wechselten die Positionen in der Offensive. Durch die Wechsel sollte die Offensive des FC Basel vor allem über die Aussenbahnen (Frangoulis und Rebekka Nüscheler) gegen einen als eher defensiv zu erwartenden Gegner gestärkt werden.

Aus Sicht des FCB begann die Partie bestens. Flüssige Kombination, gutes Direktspiel und schnelle Anspiele der Aussenbahnen prägten die ersten zwanzig Minuten. Der Gegner versuchte sich auf das schnelle Spiel einzurichten und die Defensive gut zu organisieren. Dies gepaart mit langen Bällen auf die stets gefährlichen beiden gegnerischen Stürmerinnen (Steinmann und Dal Maz). Die Zuchwilerinnen liessen dem FCB Raum für das Kombinationsspiel. Der vorhandene Platz konnte von den Baslerinnen nicht entscheidend für gute letzte Anspiele in die Tiefe genutzt werden. Immer wieder war das letzte Anspiel zu ungenau, oder die Aktion war insgesamt zu kompliziert. In der 23. Minute versuchte es Sophie Herzog mit einem Schuss aus rund 20 Metern. Den abgewehrten Abpraller von einer Verteidigerin konnte Shauna Gysin flach ins Eck zum 1:0 für den FCB  verwerten.
 
Im Gegenzug wurde dem FFC Zuchwil ein Penalty zugesprochen. Den verwandelte  Probst zum 1:1. Nach dem Ausgleich dasselbe Bild: Basel versuchte durch flaches Kombinationsspiel gefährlich in den Abschluss zu kommen. Der defensiv gut eingestellte Gegner verteidigte das Unentschieden bis zum Pausenpfiff.

Die Baslerinnen kamen gut aus der Kabine. Das Tempo wurde weiterhin hoch gehalten und nun kamen auch die Chancen. Dreimal verhinderte das Aluminium den längst fälligen Führungstreffer. Der FCB konnte fortan seine Stärken ausspielen. Gut lancierte Angriffe über die Aussenbahn sollten die Führung bringen. Es dauerte bis zur 76. Minute, bis Frangoulis über die rechte Aussenbahn durchbrach, hinter die Abwehr kam und von der Grundlinie mustergültig auf Kristina Sundov ablegte - 2:1 für Basel! Nun trugen die FC-Basel-Frauen ihre Angriffe vor. Der Gegner konnte nicht mehr entscheidend für Entlastung sorgen. In der 79. Minute konnte sich eine Verteidigerin des FFC Zuchwil nur mit einem Foul an Gysin wehren. Den fälligen Penalty versorgte Konstantina Frangoulis rechts unten. Man merkte den Baslerinnen an, dass nun der Druck nach zwei Niederlagen nun weg war. In den letzten zehn Minuten des Spiels wurden schöne Angriffe auf das Zuchwiler Tor vorbereitet, allerdings blieben die Angreiferinnen zweiter Sieger gegen die gute Zuchwiler-Torfrau Scherrer. 

Fazit: Drei wichtige Auswärtspunkte, die dem Spielverlauf nach zu urteilen auch absolut verdient waren.   

Das Telegramm:
 
FFC Zuchwil–FC Basel 1:3 (1:1)
Stadion Solothurn. – 50 Zuschauer. – SR Tobias Thies.
Tore: 22. Gysin 0:1. 23. 1:1. 76. Sundov 1:2. 79. Frangoulis (Foulpenalty).

FCB-Frauen: Oehrli; Betschart, Stein, Schaufelbühl, DeAlem Da Eira; Nüscheler (60. Pfaehler), Frangoulis (89.Chamorro), Herzog, Susuri; Sundov, Gysin (89. Heinis).

Bemerkungen: Basel ohne Garcia und Hügin (beide verletzt), Böni, Eichenberger und Salkunic (nicht eingesetzt). – Verwarnungen: 23. DeAlem Da Eira, 55. u. 56. FFC Zuchwil, 66. Susuri, 86. Stein. – 56. Sundov Lattenschuss, 53. Sundov Pfosten und 64. Gysin Pfosten. 
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